Wie vermeide ich große Verluste?

Die 5 häufigsten Gründe!

  • Verluste durch Selbstüberschätzung und Angst im TradingAls Neuling im Day-Trading Geschäft muss zuerst einmal verstehen, dass Verluste wie Gewinne zum täglichen Business gehören. In der Tat ist es häufig so, dass sich ein echtes Talent zum Day-Trading besonders dann herauskristallisiert, wenn man beobachtet wie sich ein Trader nach einem Verlust verhält. Das hört sich zunächst vielleicht widersprüchlich an aber ich werde mir Mühe geben und versuchen diesen Sachverhalt so zu erklären das es auch hoffentlich jeder Trading Anfänger versteht.

Warum? Ganz einfach! Weil Du dich ohne weiteres Investment ganz einfach selbst testen kannst. Nachdem du dir also ein gutes Fundament und Grundkenntnissen in der technischen Analyse, Risiko & Money Management und der Tradingpsychologie zugelegt hast und auch eine Zeitlang im Demo Konto des CFD Brokers deiner Wahl geübt hast willst du jetzt loslegen. Du eröffnest zunächst nur ein ganz kleines Konto von sagen wir 2000,- Euro. (siehe mein 2000,- € Konto Fallbeispiel und Herausforderung „kleines Konto groß Traden“). Es sollte allerdings nicht zu klein sein. Und dann beginnst du erste Erfahrungen auf dem Echtgeld Konto zu sammeln. Und ich betone das deshalb immer wieder auch bei allen Neulingen an der Börse und im CFD Handel, dass es so wichtig ist möglichst früh mit einen wohlgemerkt kleinem aber einem Echtgeld Konto erste Erfahrungen zu sammeln. Denn NUR hier wirst du deine Psyche testen könnten und den höchsten Lerneffekt erzielen können. Ich habe schon so oft von Day-Trading Anfängern gelesen und gehört das diese ganze 6 Monate im Demo Konto erfolgreich waren und dann im Echtgeld sehr starke Schwierigkeiten hatten überhaupt Gewinne zu erzielen. Das hängt neunmal mit deiner Psychologie zusammen. Das Gehirn verhält sich nun mal in den allermeisten Fällen völlig anders. Warum? Du kennst die Antwort! Sogar jeder Neuling dürfte die Antwort kennen. Es fehlt im Demo Konto die Angst vor Verlusten! Deshalb sollte man Demo ausschließlich nur dazu nutzen um sich mit der Trading Software, der Plattform und deren Funktionalitäten vertraut zu machen. NUR dazu und nicht dafür um eventuelle Strategien zu testen. Ich kann Dir versprechen das eine Strategie im Demo Konto nicht unbedingt im Echtgeld funktionieren muss.
Genau deshalb betone ich auch wieder und wieder die Wichtigkeit dich mit dem Tradingpsychologie in der Tiefe auseinanderzusetzen. Ich lade dich hierzu herzlich ein meinen Tradingpsychologie Kurs zu beschnuppern.

Der richtige CFD Broker für das Day-Trading

Die Wahl des Brokers sollte man besonders beim Anfänger an der Börse auf keinen Fall unterscheiden! Ich betone das ausdrücklich so denn auch ich habe einige ausprobiert bin aber „Gott sei Dank“ auch gleich zu Beginn bei einem sehr guten CFD & Forex Broker gelandet (FXCM). In der Tat beim größten Forex-Broker der USA ohne das mir das damals gleich so bewusst war. Ich hatte ja zuvor über Jahrzehnte hinweg nur Aktien gehandelt. Aber zurück zum eigentlichen Thema. Bei der Wahl des Brokers kann man schon die ersten großen Fehler machen. Hier gilt es den Broker auszusuchen der vor allem zu der Kragenweite des Traders passt. Das bedeutet die Produkte und Gebühren diese Produkte zu handeln müssen der Kontogröße des Traders angemessen sein. Beispiel: Wenn du mit einem 2000,- Euro Echtgeldkonto beginnen möchtest dann wäre ein Broker der für einen Roundturn (engl. round turn = Kauf und Verkauf einer einzelnen Position z.B. CFD Kontrakt) eine Gebühr von 8,- Euro verlangt vielleicht nicht das effektivste Werkzeug um im CFD Handel deine ersten Erfahrungen zu sammeln. Die im Verhältnis zur deiner Kontogröße sehr hohen Gebühren würden dich zusätzlich und völlig unnötig unter Druck setzen und das besonders zu Beginn deiner Trading Karriere. Abgesehen davon ist Druck etwas was es im Trading prinzipiell zu vermeiden gilt. Ohne Druck oder Stress und nur aus der Ruhe und Gelassenheit heraus werden wirst du die richtigen Entscheidungen im Day-Trading treffen können. Welchen Broker du letztendlich wählst überlasse ich natürlich dir selbst aber es gibt mittlerweile einige wirklich gute CFD Broker mit Spreads von weniger als einem Pip im DAX und diese Größenordnungen sind ideal zum Üben und den Start deiner Day-Trader Karriere.

Hohe Einzelverluste – Renditekiller Nr. 1 im Trading

Der Renditekiller Nr. 1 an der Börse sind die hohen Einzelverluste. Warum? Weil wir Menschen heruntergebrochen immer nur aus 2 Gründen das tun was wir tun. Entweder aus Angst oder aus Liebe. Angst oder Liebe, egal was wir in unserem Leben tun es beruht letztendlich immer auf einer dieser beiden emotionalen Zustände. Im Trading bedeutet das für uns Menschen das einen Zustand welchen wir als Verlust bezeichnen würden immer mit einem Schmerz verbinden. Die Angst vor diesen Schmerzen lässt uns dann Fehler machen indem wir zu lange zögern oder zu hastig überreagieren als Beispiel. Und hier sind wir wieder bei der Angst, der Angst im Trading. Ich habe hierzu eine eigene Lektion „Angst im Trading“ erstellt und ich kann nicht genug betonen wie wichtig diese Lektion ist BEVOR zu überhaupt als Neuling an der Börse daran denkst auch nur einen einzigen Trade mit Echtgeld zu machen! Hätte (hätte, hätte Fahrradkette) ich damals 1998, 1999 auch nur ansatzweise dieses Wissen der Tradingpsychologie gehabt wie heute wäre mir so einiges an Verlusten erspart geblieben. Aber damals gab es auch noch kein Internet mit entsprechend guten Ausbildungen was das Traden betrifft.

Der Dispositionseffekt – Renditekiller Nr. 2 im Trading

Die Erkenntnis nach „Kahneman“ besagt das der Mensch Verluste und Gewinne gleicher Höhe unterschiedlich wahrnimmt. grundsätzlich im Leben. Der Renditekiller Nr. 1 im Trading. Ein konkretes Beispiel im Trading wäre den Stopp zu verschieben, wenn wir sehen das der Markt darauf zuläuft. Warum? Weil unser Gehirn den Schmerz einen Verlust zu „erleiden“ um jeden Preis vermeiden möchte. Dieser Preis ist dann oftmals ein sehr viel höherer Verlust. Im Folgenden merkt sich das Gehirn auch auf diese Weise wie es dem Schmerz von Verlusten scheinbar aus dem Web gehen kann und wenn der Markt beim nächsten Mal wieder auf den Stopp zuläuft passiert automatisch das Gleiche wieder. Daher kann sich der Dispositionseffekt auf fatale Weise negativ auf unsere Kontogröße auswirken. Die Verbilligung im Verlustfall wäre dann noch mal eine Schippe oben drauf. Dieser Effekt kann in einer negativ Spirale enden und fatale Folgen auf unser Konto haben. Der Trader sollte sich zu jeder Zeit dieser Psychologischen Effekte bewusst sein.

Unnötige Verluste durch Langeweile, Ungeduld, Ablenkungen

Langeweile, Ungeduld, Ablenkungen. Als Day-Trader muss man sich angewöhnen seine Regeln und Strategien von sich aus stetig anzuwenden und zu verbessern auch wenn er häufig auf sich alleine gestellt ist. Diese Tatsache sollte man nicht unterschätzen da der Mensch an sich, und das gilt für alle Menschen, eine soziales Wesen ist. Der Mensch benötigt Anerkennung, Bestätigung, Lob, Status etc. Bei vielen Tradern ist im Grunde das Geld nur vordergründig wichtig und schaut man dann etwas genauer hin spielen einige dieser anderen Faktoren eine häufig genauso oder noch viel größere Rolle.

Häufig spielt dann auch das Thema Einsamkeit eine Rolle und dazu gibt es zwar verschiedene Stammtische, Messen und Events und ähnliches jedoch ist das immer mit erheblichen Zeit, Geld und Energie Aufwand verbunden. Und wir haben nun mal nur diese drei begrenzten Ressourcen Zeit, Geld und Energie, online Foren sind hier meiner Meinung nach kosten-effektiver.